Antia-Aging Hormone

Hormone sind chemische Substanzen, die in verschiedenen Drüsen des Körpers produziert werden. Sie sind maßgeblich verantwortlich für alle Stoffwechselvorgänge des Körpers.
Über den Blutkreislauf gelangen diese Botenstoffe auch in die entlegensten Organe des Körpers und entfalten dort ihre Wirkungen. So erfüllen sie lebenswichtige Aufgaben. Sie regulieren z. B das Wachstum der Knochen, den Wasserhaushalt des Körpers und den gesamten Stoffwechsel. Sie beeinflussen den Blutdruck und sind auch verantwortlich für die Entgiftung des Körpers, wirken entzündungshemmend und ermöglichen unser Sexualleben.
Auch das Altern ist ein komplexer hormongesteuerter Prozess im menschlichen Organismus. Das Wort „hormae" kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Antrieb". Fehlt die antreibende Wirkung der Hormone, so wird das Älterwerden sehr viel beschwerlicher. Neuere Forschungen haben ergeben, dass vor allem die Geschlechtshormone und das Wachstumshormon im Alter fehlen, da ihre Produktion deutlich reduziert ist.
Heute ist es z.B. fast selbstverständlich, dass eine Frau in den Wechseljahren bei Beschwerden Östrogen einnimmt, wenn sie dies möchte. Dies war aber nicht immer so, und gilt bei weitem noch nicht für alle Hormone, die ersetzbar sind. Schon das männliche Sexualhormon, das Testosteron, wird viel seltener ersetzt als es möglich und vielleicht auch nötig wäre.
Das Wachstumshormon kommt bisher nur einigen Wenigen zu Gute. Zum einen finden es vielen Menschen unangenehm, ihren Arzt auf Beschwerden, wie z.B. nachlassende Sexualität, Antriebslosigkeit oder viele weitere altersbedingte Symptome anzusprechen.
Auf der anderen Seite ist die geriatrische Forschung, die sich mit den Ursachen des Alterns beschäftigt, ein noch recht junger Forschungszweig. Gerade die Frage des Hormonersatzes ist ein Gebiet auf dem intensiv geforscht wird. Die aktuellen Ergebnisse sind so neu, dass sie häufig nur Fachärzten bekannt sind.
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DHEA Im jungen Erwachsenenalter ist die Konzentration im Blut am höchsten. Danach sinkt es im Laufe des Lebens kontinuierlich ab.

Melatonin Melatonin scheint jedoch nicht nur bei Jetlag und Schlafstörungen zu helfen. Es unterstützt nach neuesten Erkenntnissen auch die Abwehrkräfte.

Sexualhormone Zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr nimmt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone langsam ab. Zuerst wird weniger Progesteron hergestellt, später auch andere Hormone.

Wachstumshormon Je älter ein Mensch wird, desto weniger Wachstumshormon produziert er. Fehlt das Hormon aufgrund einer Erkrankung, so „altert" auch der Körper vorzeitig.