Lifestyle

Dass körperliche Aktivität für die Gesundheit wichtig ist bedarf keiner neuerlichen Beschreibung. Bewegung ist aber nicht Bewegung. Gesunde körperliche Anstrengung heißt weder Leistungssport noch extreme Spitzenleistungen. Schon zwanzig Minuten mäßige körperliche Betätigung (aerobe Phase) stellt den Metabolismus im Organismus für mehrere Stunden um. Kombiniert man diesen Effekt mit einem abgestimmten Diätplan so kann sich der positive Effekt potenzieren.
Mit gezielter Bewegung und gezielter Ernährung läßt sich einfach Muskelgwebe aufbauen, Fett abbauen und das Körpergewicht reduzieren. Hormonelle Unterstützung kann diese Wirkung beschleunigen.
Exogene Faktoren, aber auch physiologische endogene Reaktionen führen in unserem Körper zur Bildung äußerst reaktiver Sauerstoffverbindungen. Diese sind instabil und hoch reaktiv. Sie entstehen hauptsächlich durch Redoxreaktionen, an welchen Sauerstoff beteiligt ist (endogene Quelle). Aber auch durch den Einfluss von ionisierender Strahlung, UV-Licht, Zigarettenrauch, sowie bei Luftverschmutzung (exogene Quellen) kommt es zur Bildung dieser energiereichen Verbindungen, die eine Vielzahl von Kettenreaktionen hervorrufen können. Alle Schäden, die bei einem Ungleichgewicht zwischen oxidativen Prozessen und anti-oxidativer Reserve entstehen, werden unter dem Begriff oxidativer Stress zusammengefasst. Er ist maßgeblich an einer Vielzahl von Krankheiten, sowie an Prozessen des Alterns beteiligt.
Dank medizinischer Fortschritte steigt das durchschnittliche Lebensalter kontinuierlich an, natürlich nur, wenn man vernünftig mit seinem Körper umgeht, das heißt: ihm viel Bewegung gönnt, wenig Fett zumutet und sich regelmäßig durchchecken lässt.