Menopause

Die Behandlung mit natürlichen Östrogenen ist sehr wirksam bei akuten Wechseljahresbeschwerden.
Bei bestehendem Östrogenmangel ist der Ersatz der fehlenden Hormone die ursächliche Therapie.
Die Behandlung der akuten und für viele Frauen sehr unangenehmen Symptome des Hormonentzugs ist ein wichtiges Einsatzgebiet der Hormonpräparate. Aber in den letzten 20 Jahren hat sich gezeigt, dass die Substitution von Östrogenen weitaus mehr kann. So lassen sich die Folgeerscheinungen des Hormonmangels, wie Osteoporose oder Arteriosklerose, durch Hormonbehandlung deutlich vermindern. Dafür genügt es allerdings nicht, die Präparate einige Monate lang anzuwenden; vielmehr ergeben sich die Schutzwirkungen erst nach einigen Jahren der Einnahme.
Abgesehen von diesen wichtigen Wirkungen auf Knochen, Blutgefäße und Gehirn wirken Östrogene auch gegen die für viele Frauen sehr unangenehme Veränderung der Schleimhaut an der Scheide und gegen die Probleme beim Wasserlassen. Wenn eine Frau keine Östrogenpräparate einnehmen darf oder möchte, jedoch unter trockener Scheide leidet, kann dieses Symptom auch örtlich mit einer Östrogen-Creme behandelt werden. Diese wirkt dann allerdings nicht auf Knochen, Arteriosklerose und Gehirn

Pflanzliche Präparate

Es gibt eine Reihe von pflanzlichen Präparaten, die bei Wechseljahresbeschwerden verschrieben werden, in Deutschland besonders die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemifolia) und der Mönchspfeffer (Agnus castus). Über diese Präparate liegen Studien vor, die ihre Wirksamkeit gegen Hitzewallungen zeigen. Manche Frauen machen auch mit Akupunktur positive Erfahrungen.