Hormone

In der Hirnanhangsdrüse, der Hypophyse, werden zwei Steuerungshormone für den weiblichen Zyklus gebildet: das Follikelstimulierende Hormon FSH und das Luteinisierende Hormon LH.
Das FSH bewirkt das Heranreifen eines Eis (Follikels) im Eierstock, und die Produktion von Östrogenen. Zur Zyklusmitte kommt es zu einem Anstieg von LH, und in der Folge zum Eisprung. Der Rest des Follikels wird zum Gelbkörper (Corpus luteum) umgewandelt, das dann Progesteron bildet. Wenn es zur Befruchtung des Eis und somit zu einer Schwangerschaft kommt, ist das Progesteron das Hormon zum Erhalt der Schwangerschaft.
Bleibt die Befruchtung aus, schrumpft der Gelbkörper ca. 2 - 3 Tage vor der nächsten Regelblutung, und es kommt zu einem neuerlichen Anstieg des FSH.
Die Freisetzung von FSH und LH wird durch komplizierte Regelkreise gesteuert. Es gibt ein spezielles Hormon, das im Gehirn die Produktion von FSH und LH anregt, gleichzeitig werden Östrogen und Progesteron im Blut gemessen und danach die weitere Ausschüttung der zentralen Steuerungshormone bemessen.
Durch die vielfältigen Verknüpfungen, die im menschlichen Gehirn möglich sind, erklärt sich, warum der weibliche Menstruationszyklus so empfindlich auf Stress und Störungen im weiteren Sinne reagiert.
Im weiblichen Körper gibt es auch männliche Sexualhormone, die Androgene, genauso wie Männer weibliche Geschlechtshormone in ihrem Blut haben.

DHEA Im jungen Erwachsenenalter ist die Konzentration im Blut am höchsten. Danach sinkt es im Laufe des Lebens kontinuierlich ab.

Sexualhormone Zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr nimmt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone langsam ab. Zuerst wird weniger Progesteron hergestellt, später auch andere Hormone.

Antia-Aging Hormone Auch das Altern ist ein komplexer hormongesteuerter Prozess im menschlichen Organismus. Neuere Forschungen haben ergeben, dass vor allem die Geschlechtshormone und das Wachstumshormon im Alter fehlen.

Melatonin Melatonin scheint jedoch nicht nur bei Jetlag und Schlafstörungen zu helfen. Es unterstützt nach neuesten Erkenntnissen auch die Abwehrkräfte.

Wachstumshormon Je älter ein Mensch wird, desto weniger Wachstumshormon produziert er. Fehlt das Hormon aufgrund einer Erkrankung, so „altert" auch der Körper vorzeitig.

Menopause Die innere Uhr der Frau beginnt mit der Geburt zu schlagen. In den Wechseljahre kommt es zu einer Umstellung.