Kaiserschnitt

Die natürlichste Form der Geburt ist die vaginale Geburt ohne Dammschnitt, ohne Zange oder Saugglocke und ohne Komplikationen. Eine alternative Geburt kann ein geplanter Kaiserschnitt ab der 38. Woche sein. Während die natürliche Variante von einigen Launen der Natur abhängt, kann man die planbare Variante praktisch garantieren. Die werdende Mutter muss sich also zwischen der natürlichen Ungewissheit und der planbaren Gewissheit entscheiden und mit ihrem eigenen Wertesystem in Einklang bringen..
Falls Sie sich mit dem Gedanken nach einem geplanten Kaiserschnitt befassen, bin ich gerne bereit, Ihnen in einem ausführlichen Gespräch die Vor- und Nachteile objektiv darzulegen und mit Ihnen zusammen eine Lösung zu finden, die ich medizinisch verantworten kann. Dies kann ein geplanter Kaiserschnitt sein, aber auch bei Angst vor Geburtsschmerzen eine Geburt in Spinalanästhesie. Ebenso können wir auch den Einsatz von Akupunktur und Homöopathie oder die Geburt in der Gebärwanne besprechen.
Umfassende Information zu diesem Thema finden Sie auch auf der
Homepage: Wunschkaiserschnitt

  • Für das Kind ist der geplante Kaiserschnitt am sichersten.
  • Der Patienten-Wille wird viel stärker gewichtet. Nicht mehr der Arzt oder die Hebamme allein wissen, was für die Schwangere gut ist. Es findet ein Dialog statt zwischen Kompetenz der Schwangeren für ihr persönliches Wertesystem und Kompetenz des Arztes für Diagnose und Behandlung.
  • Das Operations-Management beim Kaiserschnitt wurde einfacher, angenehmer und sicherer. Dank neuer, "sanfter" Operationstechniken, sofortigem Kostaufbau und rascher Mobilisation kann die Patientin nach geplantem Kaiserschnitt bereits nach wenigen Tagen das Spital verlassen. Konsequente Thrombose- und Antibiotikaprophylaxe, Verzicht auf Vollnarkose zugunsten der Regionalanästhesie und fachärztlich kompetente Betreuung in gut ausgerüsteten Kliniken haben die Komplikationsrate auf ein immer tieferes Niveau gesenkt.
  • Die Spätfolgen einer (traumatischen) vaginalen Geburt werden mehr gewichtet. Neue Erkenntnisse (aus Ultraschall- und MRI-Untersuchungen) betreffend Veränderungen der Beckenbodenstrukturen, belegen den Zusammenhang zwischen vaginalem Geburtsmodus und späterem Urin- und Stuhlverlust.