Verhütung

Die Sicherheit von Verhütungsmethoden wird als Pearl-Index angegeben. Er zeigt an, wie viele Frauen von 100 Frauen, die ein Jahr mit einer bestimmten Methode verhüten, schwanger werden. Dabei zeigen die modernen Kontrazeptiva deutlich wirksamere Ergebnisse als die historischen Methoden (siehe Foto links) zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich mechanische Verhütungsmittel in Nordamerika und Europa Anwendung fanden, änderte die Entwicklung der "Pille" 1961 die Möglichkeiten der Verhütung grundlegend.


Geschichte der Verhütung

Ein hoher Peral-Index bedeutet ein hohes Chance, ungewollt schwanger zu werden; ein niedriger Wert ein niedriges. Dabei wird für das untersuchte Verhütungsmittel die Zahl der ungewollten Schwangerschaften auf 100 Frauenjahre berechnet. Dies ist z.B. möglich, indem 100 Frauen ein Verhütungsmittel für je 1 Jahr anwenden. Treten in diesem Zeitraum in dieser Gruppe drei Schwangerschaften ein, beträgt der Pearl-Index 3,0.
Um aus dem abstrakten Wert eine konkret vorstellbare Zahl zu machen, ist es möglich, den Pearl-Index einer Methode mit 0,4 mal zu nehmen. Das Ergebnis ist die Anzahl von Schwangerschaften, Sie in Ihrem Leben bekommen, wenn Sie während Ihrer gesamten fruchtbaren Zeit (von 12 – 52 Jahren) diese eine Verhütungsmethode anwenden.
Einige Beispiele von Pearl-Indices verschiedener Verhütungsmittel:


  *) Gut begründete Schätzung (Wert schwankt je nachdem, ob zusätzlich Schleim oder Muttermund beobachtet wird)
**) Bei sehr aufmerksamer Handhabung kann die Sicherheit verbessert werden

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