Mammographie

Die regelmäßige, routinemäßige Röntgenuntersuchung der Brust, die "Mammographie", sollte auch ohne Vorliegen von Beschwerden, Symptomen oder Verdachtsmomenten durchgeführt werden. Veränderungen der Brust können sehr klein und durch die Abtastung der Brust unentdeckt bleiben. Mittels Mammographie ist es möglich, diese nicht tastbaren Veränderungen in einem frühen Stadium zu entdecken. Sollte die entdeckte Veränderung (Knoten, Tumor, Verkalkungen etc.) bösartig sein, ist es wichtig, dass die Entdeckung so früh wie möglich erfolgt, bevor sich das Brustkarzinom über die Lymphwege ausbreitet. Zu diesem Zeitpunkt bestehen gute Heilungschancen, ganz besonders bei Vorliegen einer so genannten Frühform.


Wann sollte eine Mammographie durchgeführt werden



30. - 35. Lebensjahr: Ausgangsmammographie 40. - 70. Lebensjahr: jährliche Mammographie ab dem 70. Lebensjahr: Mammographie alle zwei JahreBei Vorliegen eines Brustkarzinoms in der Familie (z. B. Mutter) sollte bei der Tochter diese Untersuchung in einem Alter durchgeführt werden, das fünf Jahre vor Auftreten der Erkrankung bei der Mutter liegt.


Bei der Mammographie wird die Brust zwischen zwei Platten etwas zusammengedrückt. Mit der Mammographie können auch sehr kleine Veränderungen von wenigen Millimetern entdeckt werden.
Die meisten Frauen verspüren keine Schmerzen bei der Untersuchung. Die Angst vor der Strahlenbelastung ist bei den heute in Verwendung stehenden modernen Geräten völlig unbegründet.
Die Strahlenbelastung einer Mammographie entspricht einem Bergaufenthalt von drei Tagen, das Zusammenpressen der Brust bringt keine Nachteile für das Gewebe.


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